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Statistisch betrachtet ereignet sich alle 14 Sekunden ein Unfall auf deutschen Straßen. Jede Stunde werden 45 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt - das sind jeden Tag 188 schwer- und weitere 902 leicht verletzte Verkehrsteilnehmer. Täglich verlieren außerdem 11 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Das ist trotz der positiven Entwicklung im Unfallgeschehen seit vielen Jahren die traurige Bilanz des vergangenen Jahres (Quelle: Statistisches Bundsamt, Wiesbaden 2010)
Das Risiko für Arbeits- und Wegeunfälle im Straßenverkehr wollen wir verringern, indem wir dazu beitragen, dass betriebliche Vorgesetzte zukünftig mehr über die Bedeutung des Themas Verkehrssicherheit wissen und es stärker in die Organisation des Arbeitsschutzes integrieren.
Vor allem junge Fahrer wollen wir für die Risiken im Straßenverkehr stärker sensibilisieren.
Zeitdruck, der durch betriebliche, soziale und/oder persönliche Bedingungen entsteht, soll reduziert werden und betroffene Verkehrsteilnehmer sollen kompetenter und gelassener mit ihm umgehen lernen.
Ein weiteres wichtiges Ziel der Kampagne ist die Erhöhung der Sichtbarkeit von Verkehrsteilnehmern. Bei der Unfallkasse Post und Telekom ist hierzu eine Spezialausgabe der Zeitschrift UK PT Spezial "Sehen...und gesehen werden" erschienen. Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) hat aktuell einen Flyer mit dem Titel "Lass Dich sehen! Warnkleidung rettet Leben." herausgegeben. Hierin wird erklärt, wie man sich im Straßenverkehr, aber auch im innerbetrieblichen Verkehr am Besten sichtbar macht.
Zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad enthält die im Kampagnendesign neu aufgelegte Broschüre "Das sichere Fahrrad" zahlreiche wichtige Tipps und Hinweise.
Im Rahmen der Aktionstage "Risiko raus!" in Dortmund fand am 19. Juni 2010, dem Tag der Verkehrssicherheit, eine Vortragsveranstaltung von DGAUM, DVR und der Kampagne zur Prävention von Unfällen im Straßenverkehr statt. Neues aus Wissenschaft und Forschung wurde dort vorgestellt. Sie können die Beiträge hier nachlesen.
Weiterführende Links insbesondere für Jugendliche und junge Fahrerinnen und Fahrer finden Sie auf Seite 2.